Palmenhaus Gmünd
Für die Niederösterreichische Landesausstellung 2028 sollte das Palmenhaus Gmünd eine zeitgemäße Erweiterung und moderne Freiräume bekommen. Ein gläserner Erweiterungsbau mit geschwungenen Holztragwerken ergänzt das historische Gebäude und macht es zu einem skulpturalen Bauwerk, das eine Verbindung zwischen Alt und Neu schafft. Der südliche Garten wird zum einladenden Aufenthalts- und Veranstaltungsraum mit regionalen Gehölzen, Gräsern und schattenspendenden Bäumen. Eine vorgelagerte Terrasse und klare Wegeführung stärken die Aufenthaltsqualität und machen das Ensemble zu einem attraktiven Ort für Feste und Begegnungen. Der Garten wird als hortus conclusus ausgebildet, gerahmt von einem Mäuerchen und lockeren Gehölzzeilen. Er greift die historische Rolle der Palmenhäuser als Orte botanischer Neugier auf und interpretiert sie neu: Statt exotische Pflanzen als Zeichen von Weltläufigkeit zu präsentieren, wird er zum Lebensraum für bedrohte Arten und zur Bühne für Biodiversität. Der Garten wird zum Ort der Verantwortung: Er bewahrt die Vielfalt und stärkt das Bewusstsein für die fragile Beziehung zwischen Mensch und Natur.
- Ort
- Gmünd, NÖ
- Größe
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- Fertigstellung
- 2026
- Auftraggeber
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- Leistungsphasen
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- Baukosten
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- Auszeichnung
- 1. Preis
- Architektur
- BWM Architektur & Design


